Brennwertheizung, Wärmepumpe oder Hybridlösung – ein Heizungstausch sollte gut vorbereitet sein. Mit unserer Checkliste für den Heizungstausch erhalten Sie einen klaren Überblick über alle wichtigen Planungsschritte, technische Möglichkeiten, Förderoptionen und den Ablauf Ihres Projekts. Transparent, praxisnah und verständlich zeigen wir, worauf es wirklich ankommt. Nach einem Vor-Ort-Check wissen Sie genau, welche Heizlösung technisch sinnvoll, wirtschaftlich machbar und zukunftssicher für Ihr Gebäude ist.
Dabei betrachten wir Ihr Gebäude ganzheitlich: von der bestehenden Heizungsanlage über die Wärmeverteilung bis hin zu Dämmstandard, Platzverhältnissen, Anschlussbedingungen und Ihrem individuellen Wärmebedarf. Gemeinsam bewerten wir, welche Systeme optimal zu Ihrem Zuhause passen und wie sich Effizienz, Komfort und Investitionssicherheit sinnvoll verbinden lassen. So entsteht eine klare, verlässliche Entscheidungsgrundlage für Ihren Heizungstausch – verständlich geplant, sauber vorbereitet und ohne Überraschungen während der Umsetzung.
Für den Heizungstausch kommen Brennwertheizung, Wärmepumpe oder Hybridlösungen sowie ergänzende Systeme wie Pufferspeicher, Solar und moderne Warmwassertechnik infrage. Welche Lösung passt, hängt von Gebäude, Wärmebedarf, Dämmstandard und Ihren individuellen Planungen ab.
Wir prüfen Ihre bestehende Heizungsanlage, die baulichen Gegebenheiten und den bisherigen Energieverbrauch direkt bei Ihnen vor Ort. Gleichzeitig beraten wir Sie persönlich zu den technischen Möglichkeiten und passenden Heizsystemen für Ihr Gebäude. Diese Bestandsaufnahme bildet die Grundlage für die weitere Planung.
Auf Basis des Vor-Ort-Checks planen wir die passende Heizlösung für Ihr Gebäude. Sie erhalten ein transparentes, vollständiges und individuell kalkuliertes Angebot mit einem klaren Technik- und Systemvorschlag.
Bei Wärmepumpen und förderrelevanten Systemen sind technische Berechnungen wie Heizlast und hydraulischer Abgleich zwingend erforderlich. Diese bieten wir Ihnen auf Wunsch separat und transparent im Angebot mit an. Nach Angebotsfreigabe und der Bereitstellung aller erforderlichen Unterlagen lassen wir die Berechnungen durchführen. Alternativ können Sie auch einen eigenen Energieberater beauftragen.
Die eigentliche Förderantragstellung erfolgt wahlweise über Ihren eigenen Energieberater oder über unseren Partner. Auf Wunsch übernimmt unser Partner zusätzlich die komplette Förderbegleitung – von der Antragstellung bis zur Bewilligung. Diese Leistung ist optional und kostenpflichtig.
Bei Wärmepumpen starten wir die Umsetzung erst nach Vorliegen der Fördervoraussetzungen, damit alles förderkonform und förderunschädlich bleibt. Bei Brennwert- und anderen Heizsystemen erfolgt die Umsetzung nach Auftragsbestätigung. Das benötigte Material wird bestellt, und sobald alles vollständig vorliegt, stimmen wir mit Ihnen den Umsetzungstermin ab. So vermeiden wir Verzögerungen und sorgen für einen reibungslosen Ablauf bis zur fachgerechten Installation und Inbetriebnahme.

Für eine passgenaue Heizungslösung haben wir für Sie häufige Fragen und wichtige Entscheidungshilfen zusammengestellt – klar verständlich und aus der Praxis.
Die Heizwerttechnik nutzt nur die Verbrennungswärme des Brennstoffs. Die Brennwerttechnik nutzt zusätzlich die Wärme aus den Abgasen – dadurch arbeitet sie deutlich effizienter und sparsamer. Heizwertgeräte werden heute nicht mehr neu eingebaut.
Ein typisches Unterscheidungsmerkmal ist das Abgassystem Ihrer Heizungsanlage. Ältere Heizwertgeräte verfügen in der Regel über ein einwandiges Abgasrohr, während Brennwertanlagen meist mit einem doppelwandigen Kunststoff- oder Edelstahl-Abgassystem ausgestattet sind. Ob es sich bei Ihrer Anlage um Heizwert- oder Brennwerttechnik handelt, klären wir direkt bei unserem Heizungs-Check vor Ort.
Ob Öl oder Gas möglich ist, hängt in erster Linie von der Verfügbarkeit am Gebäude ab. Für beide Systeme gibt es moderne Brennwerttechnik. Langfristig spielt jedoch die Energieversorgung der Zukunft eine immer größere Rolle – hier beraten wir individuell.
Wir installieren Brennwertheizungen für Öl und Gas, Luft-Wasser-Wärmepumpen sowie Hybridlösungen – mit moderner, effizienter Heiztechnik von ELCO. So stellen wir sicher, dass wir uns auf Systeme spezialisieren, die wir technisch sicher, zuverlässig und zukunftssicher beherrschen.
Es gibt Luft-Wasser-, Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen.
Wir verbauen ausschließlich Luft-Wasser-Wärmepumpen, da sie sich im Bestandsbau wirtschaftlich und technisch am flexibelsten umsetzen lassen – in bewährter Qualität von ELCO.
Ob die vorhandenen Heizkörper- und Wärmeflächen ausreichend sind, zeigen die technischen Berechnungen oder unsere optionale Heizkörperüberprüfung. Da Wärmepumpen mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten, kann es je nach Ergebnis erforderlich sein, größere Heizkörper einzusetzen oder Flächen anzupassen.
Der hydraulische Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizkörper gleichmäßig versorgt werden. Er ist förderrelevant und verbessert Effizienz, Komfort und Lebensdauer der Anlage deutlich.
Bei einer Einrohrheizung werden mehrere Heizkörper nacheinander über ein einziges Rohr versorgt. Diese Systeme arbeiten meist mit hohen Vorlauftemperaturen und lassen keine förderrelevanten technischen Berechnungen (z. B. Heizlast, hydraulischer Abgleich für Wärmepumpen) zu.
Daher ist bei einer klassischen Einrohrheizung in der Regel keine Förderung für eine Wärmepumpe möglich. Eine technische Prüfung vorab ist hier zwingend erforderlich.
Woran erkennt man eine Einrohrheizung?
Typisch ist, dass nur ein Rohr pro Heizkörper sichtbar ist bzw. Vor- und Rücklauf nicht getrennt erkennbar sind. Ob es sich tatsächlich um eine Einrohranlage handelt, klären wir sicher bei unserem Heizungs-Check vor Ort.
Moderne Heizungsanlagen – wie die von uns installierten ELCO-Geräte – sind in der Regel bereits mit integrierten Hocheffizienzpumpen ausgestattet. Diese sorgen für die gleichmäßige Wärmeverteilung im Gebäude und arbeiten besonders stromsparend.
Bei größeren Anlagen oder mehreren Wohneinheiten können zusätzlich externe Heizungs- oder Zirkulationspumpen erforderlich sein. Auch diese werden von uns bei der Planung berücksichtigt und passend ausgelegt, damit das gesamte System effizient und zuverlässig arbeitet.
Im Rahmen eines Heizungstauschs dämmen wir alle erneuerten Heizungsleitungen vorschriftsmäßig, um Wärmeverluste zu minimieren und die Energieeffizienz zu steigern. Sollte eine nachträgliche Dämmung bestehender Leitungen erforderlich sein, prüfen wir dies und besprechen die optionale Anpassung mit Ihnen.
Gefördert werden in der Regel nur Bestandsgebäude, die mindestens 5 Jahre alt sind. Die Förderung bezieht sich vor allem auf den Tausch einer konventionellen Heizung gegen ein System mit erneuerbaren Energien, z. B. eine Wärmepumpe. Antragsberechtigt sind die Eigentümer des Gebäudes.
Bei einer BAFA-Förderung für Einzelmaßnahmen wie Wärmepumpen sind bis zu 70 % Zuschuss möglich. Dies setzt sich zusammen aus der Grundförderung (30 %), die mit Klimageschwindigkeits-, Effizienz- und Einkommensboni kombiniert werden kann. Die maximale Förderhöhe liegt bei 30.000 € pro Wohneinheit.
Die genaue Höhe der Förderung hängt von der geplanten Maßnahme, der Gebäudesituation und den persönlichen Voraussetzungen ab.
Das BAFA fördert in erster Linie Heizungsanlagen und Einzelmaßnahmen (z. B. Wärmepumpen).
Die KfW bietet vor allem Kredit- und Zuschussprogramme für umfassende Sanierungen.
Der Antrag muss immer vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Ein vorzeitiger Baubeginn führt in der Regel zum Verlust der Förderung.
Der Antrag wird entweder über Ihren eigenen Energieberater oder über unseren spezialisierten Partner gestellt. Die Wahl liegt bei Ihnen.
Alle notwendigen Berechnungen, wie z. B, die raumweisen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 und der hydraulische Abgleich werden separat im Angebot ausgewiesen. Optional bieten wir eine Förderbegleitung auf Wunsch über unseren spezialisierten Partner mit an. Von der Antragstellung bis zur Bewilligung begleitet dieser Sie durch den gesamten Förderprozess uns sorgt für eine fachgerechte und fristgerechte Antragstellung.
Die Förderlandschaft für moderne Heizsysteme entwickelt sich stetig weiter. Aktuell können bis zu 70 % der förderfähigen Kosten übernommen werden – durch eine Kombination der Basisförderung (30 %) mit möglichen Bonusprogrammen wie dem Klimageschwindigkeit-Bonus, Effizienzbonus und Einkommensbonus. Die maximale Förderung beträgt 30.000 € pro Wohneinheit.
Zusätzlich wurden die Förderprogramme für Heizungsmodernisierungen erweitert, sodass nun auch Wohnungseigentümer-Gemeinschaften (WEGs) und Vermieter von den Zuschüssen profitieren können. So haben auch größere Mehrfamilienhäuser die Möglichkeit, eine Förderung für den Heizungstausch zu erhalten.
Wichtig: Die genaue Höhe der Förderung hängt vom System, der Gebäudesituation und den persönlichen Voraussetzungen ab. Förderprogramme können sich aufgrund der aktuellen politischen Lage oder der Haushaltsmittel jederzeit ändern. Wir empfehlen, die Anträge frühzeitig zu stellen und sich regelmäßig auf den Webseiten der KfW und BAFA über die aktuellen Förderbedingungen zu informieren.
Ob Bad, Heizung, Reparatur, Störung, Bewerbung oder schneller Service – im Richartz Service-Portal finden Sie alle Anfragen und Kontaktwege zentral an einem Ort. Wählen Sie Ihr Anliegen, beantworten Sie ein paar kurze Fragen und senden Sie bei Bedarf direkt Bilder zu Ihrem Projekt oder gewünschten Produkten mit. So erhalten wir frühzeitig einen ersten Eindruck – und sind optimal auf das persönliche Gespräch vorbereitet.


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